Sehnenschäden

Bei Erkrankungen der Sehnen werden mittels MLD/KPE in Kombination mit der Ruhigstellung des Patienten besonders gute Therapieerfolge erzielt.

Wir gehen davon aus, dass in der Zukunft überwiegend Sehnenschäden auch lymphologisch behandelt werden.

Behandlungserfolge zeigen sich ultrasonographisch bereits nach kurzer Zeit (RÖTTING).


HELLING (2008) konnte nachweisen, dass in den Beugesehnen des Pferdes mehr Lymphgefäße als in der Haut vorhanden sind.

Der Grund für diese enorme Lymphgefäßdichte dürfte der bereits hohe Ruhedruck und die dichte Anordnung von Bindegewebszellen und Fasern in diesem Organ sein.

Dadurch werden bei Auftreten eines Wundödems die Sehnenstrukturen schneller geschädigt als z.B. im lockeren Bindegewebe der Haut.Das Lymphsystem der Sehne repräsentiert ein Überlaufsystem in der akuten Phase eines Wundödems.Deshalb ist die Anwendung der MLD/KPE zur Bewältigung von Entzündungsmediatoren im akuten Stadium von Sehnenerkrankungen zu fordern.


Von den bisher bei Sehnenerkrankungen zum Einsatz kommenden Therapiemaßnahmen sind Ruhezeiten für das Pferd („auf die Weide stellen“) unbedingt erforderlich, während Injektionen in die Sehne –mit was auch immer– aufgrund des enormen Lymphgefäßbesatzes zumindest zweifelhaft zu beurteilen sind, da abgesehen von Ihrer therapeutischen Wirkung bisher nicht nachgewiesen ist, wie hoch der Anteil der Injektionsflüssigkeit ist, welcher tatsächlich in der Sehne verbleibt, da sich bereits während der Injektion die Lymphgefäße bildgeben, z. B. lymphangiografisch füllen bzw. darstellen lassen.

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